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SÜDAFRIKA 2008 |
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Südafrika 2008
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Eintracht-Sänger traten im afrikanischen Busch auf
„Ihr habt die Uhren, aber wir haben die Zeit!“
Porz – Daran hätten selbst die Sänger des Männerchors Eintracht vor Antritt ihrer Südafrikareise nicht geglaubt, dass sie nämlich mitten im Busch ein Konzert geben würden. Wie so viele Erlebnisse dieser zehntägigen Reise ans Kap der Guten Hoffnung wird dieses in ganz besonderer Erinnerung bleiben. Denn mitten im Busch in Mabula beim Open Air Galadinner nach einem aufregenden Tag mit der Begegnung von Löwe, Elefant und Nashorn in der freien Natur traten die Eintracht-Mitglieder zusammen mit einer afrikanischen Musik- und Tanzgruppe auf. „Ein nächtlicher Sternenhimmel, wie ihn noch keiner der 30 mitgereisten, aktiven Sänger und der über 30 mitgereisten Freunde und Förderer der Eintracht erlebt hatte“, schwärmte Vorsitzender Friedel Bender noch nach der Reise. „Ihr habt die Uhren, wir aber haben die Zeit“ – dieser Satz der afrikanischen Gastgeber wurde zum ständigen Begleiter der Sänger aus Porz. Unvergesslich wird auch der bereits zuvor von der Reiseleitung organisierte gemeinsame Auftritt mit dem südafrikanischen Chor der Simon-Estes-Musikakademie Kapstadt bleiben. „Das war ein überwältigendes, menschliches und musikalisches Erlebnis für alle – herzlich, spontan und musikalisch einmalig“, so Friedel Bender. Vor allem die gemeinsame Probe in der ärmlichen Probenbehausung des afrikanischen Chores beeindruckte die Musikbotschafter aus Deutschland. Eintracht-Chorleiter Michael Nathen war von der Qualität der 40 schwarzafrikanischen Sangeskollegen beeindruckt. Sie präsentierten ein Repertoire von Gospel über afrikanische Volksmusik bis hin zu klassischen Opern, Oratorien und Kirchenmusik, ja sogar aktuelle internationale Unterhaltungsmusik. „Die Qualität der Südafrikaner gehört mit zum Besten, was wir je gehört haben.“ Bekanntlich hatte der Männerchor Eintracht zuvor die südafrikanische Nationalhymne in Xhosa, einer der elf offiziellen Landessprachen, einstudiert. So sang die Eintracht neben deutschen Volksliedern und Gospeln auch diese Hymne beim Auftritt in der Deutschen Schule Kapstadt. Spontan sangen die afrikanischen Zuhörer mit. „Das war ein so menschliches Erlebnis, dass so manche Träne nicht nur bei den Südafrikanern geflossen ist, sondern auch bei dem einen oder anderen von uns“, meinte Friedel Bender. Die Eintracht-Sänger ließen sich neben ihren drei weiteren Proben noch zu so manchem spontanen Liedvortrag hinreißen, etwa im Flughafen Johannesburg, beim Voortrekker-Monument in Kapstadt und auch nach der Führung durch das Weingut des Deutschen von Armin in Franschhoek. Die einstudierte Nationalhymne war natürlich immer mit dabei. „Wir haben wieder einmal über die Musik, die eine verbindende Weltsprache ist, auch gute Dienste als Botschafter unseres Landes geleistet, und wir haben wieder viele neue Freunde gewonnen“, fasste Bender das Resümee der Reise zusammen. Jetzt denkt die Eintracht sogar über einen Auftritt des südafrikanischen Simon-Estes-Chores in Köln nach – vielleicht schon im nächsten Jahr. Die gut 60 Reiseteilnehmer aus Porz hatten auch Gelegenheit, Kapstadt zu besichtigen, auf den Tafelberg zu fahren, und wer wollte, konnte am Ende sogar noch mit dem Hubschrauber die Kaphalbinsel aus der Vogelperspektive sehen. Das Wetter war bis auf einen Regenschauer gnadenlos schön.
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Der gemeinsame Auftritt der Eintracht-Sänger mit dem Kapstädter Simon-Estes-Chor war das herausragende Ereignis der Reise ans Kap der Guten Hoffnung.
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Die gemeinsame Probe mit dem Simon-Estes-Chor aus Kapstadt war für den Männerchor Eintracht herzlich, spontan und musikalisch einmal – einfach ein überwältigendes menschliches Erlebnis.
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